Kaiserslautern

Kaiserslautern

Insasse(n)/Inhaftierte(r)

Bausch, Heinrich [zu den Details]
Blauth, Walter [zu den Details]
Brill, Oskar [zu den Details]
Coblentz, Fritz oder Friedrich [zu den Details]
Day, Eugen [zu den Details]
Degen, Eduard [zu den Details]
Eberle, Friedrich oder Fritz [zu den Details]
Felsenthal, Hermann [zu den Details]
Flick, August [zu den Details]
Folz, Franz [zu den Details]
Folz, Otto [zu den Details]
Gagel, Georg [zu den Details]
Gall, Hermann [zu den Details]
Glöckner, Johannes Jakob [zu den Details]
Göbel, Ludwig [zu den Details]
Graf, Otto [zu den Details]
Hafersack oder Habersack, Oskar oder Edgar [zu den Details]
Hammel, Ernst [zu den Details]
Hammel, Richard [zu den Details]
HeieckHeinrich [zu den Details]
Henze, Karl [zu den Details]
Höfle, Heinrich Jakob [zu den Details]
Kehr, Erich [zu den Details]
Kennel, Eugen Johannes [zu den Details]
Klein, Jakob [zu den Details]
Knies, Jakob Hubert [zu den Details]
Krone, Max [zu den Details]
Lang, Julius [zu den Details]
Lang, Otto [zu den Details]
Lehmann, Michael Heinrich [zu den Details]
Lenz, Richard [zu den Details]
Levy, Eugen [zu den Details]
Liepold oder Liebold, Albert [zu den Details]
Liepold oder Liebold, Walter [zu den Details]
Lorch, Friedrich Karl [zu den Details]
MahlerHeinrich [zu den Details]
Marker, Eugen [zu den Details]
Meininger oder Meinger oder Maininger, August [zu den Details]
Merz, Arthur [zu den Details]
Meßemer, Arthur [zu den Details]
Michel,Otto [zu den Details]
Mildenberger, Karl [zu den Details]
Moser, Fritz [zu den Details]
Müller, Alexander Peter [zu den Details]
Müller, Friedrich (Fritz) Wilhelm [zu den Details]
Nickel, Richard [zu den Details]
Nuthmann, Robert [zu den Details]
Petry, Johann [zu den Details]
Prinz, Karl Jakob [zu den Details]
Redenbach, Jakob [zu den Details]
Reiser, Otto Rudolf [zu den Details]
Rübel, Albert [zu den Details]
Samson, Dr. Hermann [zu den Details]
Schneider, Wilhelm [zu den Details]
Schorz, Jakob [zu den Details]
Schott, Karl [zu den Details]
Schulz, Karl [zu den Details]
Steiner, Karl [zu den Details]
Treidel, Ernst [zu den Details]
Tuteur, Dr. Paul [zu den Details]
Unger, Richard Eugen [zu den Details]
von der Heyd, Otto [zu den Details]
Weber, Heinrich [zu den Details]
Wertheimer, Franz Josef [zu den Details]
Wertheimer, Karl [zu den Details]
Wertheimer, Dr. Leo Rudolf Franz [zu den Details]
Wilhelm, Adam Richard [zu den Details]

Informationen

Kaiserslautern ist eine Industrie- und Universitätsstadt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Süden des Landes Rheinland-Pfalz. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Kaiserslautern und der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd. Kaiserslautern liegt 251 Meter über dem Meer am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Kaiserslauterer Becken. Die Stadt wird im Süden und Osten von bewaldeten Höhen wie dem Humberg oder dem Kahlenberg und im Norden vom Rothenberg umrahmt und dehnt sich im Westen in das Landstuhler Bruch aus, das im Süden von der Sickinger Höhe begrenzt wird.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle – außer der Gemeinde Elmstein, die zum Landkreis Bad Dürkheim gehört − im Landkreis Kaiserslautern: Otterbach, Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen, Elmstein, Trippstadt, Stelzenberg, Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Rodenbach, Weilerbach, Katzweiler.

Nach dem Ersten Weltkrieg stand die Stadt unter französischer Verwaltung (bis 1930), wogegen sich 1923/24 Separatistenunruhen erhoben. Am 1. März 1920 wurde die Stadt aus dem Bezirksamt Kaiserslautern ausgegliedert und somit kreisfrei. Im März 1933 begann die nationalsozialistische Zeit in Kaiserslautern. Zu dieser Zeit hatte die Stadt 648 jüdische Einwohner, 1932 waren es noch 765 gewesen. Aufgrund der 1933 einsetzenden Schikanen und wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen verließen viele Juden Kaiserslautern. Im August 1938 wurde die Synagoge abgerissen. Die meisten der noch in Kaiserslautern lebenden Deutschen jüdischen Glaubens wurden am 22. Oktober 1940 in das Camp de Gurs deportiert (Wagner-Bürckel-Aktion). Nur wenigen gelang von dort die Flucht. Viele starben an Hunger und Krankheiten. Im August 1942 wurden Transporte in die Gaskammern von Auschwitz und Lublin-Majdanek zusammengestellt. Von den 90 Juden, die 1939 noch in Kaiserslautern lebten, sind nach ihrer Deportation mindestens 78 ermordet worden.

Im Zweiten Weltkrieg kam es ab 1940 immer wieder zu massiven Luftangriffen, die Bevölkerung wurde mehrmals evakuiert. Bei mehreren großen Luftangriffen 1944/45 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Am 20. März 1945 wurde die Stadt durch die Amerikaner eingenommen, was den Krieg für Kaiserslautern beendete.

Quellen und Links

Quelle: Wikipedia
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