Mutterstadt

Mutterstadt

Insasse(n)/Inhaftierte(r)

Gräf oder Graef, Heinrich [zu den Details]
Heim, Karl [zu den Details]
Kern, Johann [zu den Details]
Kleber oder Klehr, Johann [zu den Details]
Köhler, Joseph oder Josef [zu den Details]
Lorch, Otto [zu den Details]
Marnet, Johann(es) [zu den Details]
Müller, Johann [zu den Details]
Reber, Fritz [zu den Details]
Reder oder Röder, Karl [zu den Details]
Reimer, Karl [zu den Details]
Riegel, Walter [zu den Details]
Schalk, Fritz [zu den Details]
Schmitt, Heinrich [zu den Details]
Schneider, Wilhelm [zu den Details]
Weber, Jakob [zu den Details]
Weber, Wilhelm [zu den Details]
Weber, Wilhe(l)m? [zu den Details]
Wessa oder Wesser, Otto oder Kurt [zu den Details]
Winter, Johann(es) [zu den Details]

Informationen

Mutterstadt ist eine verbandsfreie Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis und Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Mutterstadt liegt in der Rheinebene im Osten der Pfalz und ist etwa 10 Kilometer vom Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein entfernt. Jüdisches Leben wurde erstmals 1719 in Mutterstadt erwähnt. Im Jahr 1722 wohnten im Ort nur wenige Juden. Ihre Zahl stieg im 19. Jahrhundert auf 171 Personen an, nahm dann aber wieder ab, um im 20. Jahrhundert gänzlich zu verschwinden. In der kurpfälzischen Zeit lebten in Mutterstadt nur wenige Juden; ihre Zahl vervierfachte sich jedoch in der französischen Zeit. Die Gründe dafür lagen in der Belebung von Handel und Gewerbe, als Mutterstadt zur Hauptstadt eines französischen Kantons geworden war. Die jüdische Gemeinde war in die Dorfgemeinde so gut integriert, dass die politische Gemeinde 1871 den Bau der Synagoge unterstützte. Diese Synagoge wurde am 9. November 1938 niedergebrannt und die restlichen 52 Juden 1940 in das südfranzösische Lager Camp de Gurs deportiert, womit die Geschichte der Juden in Mutterstadt endete.

Quellen und Links

Quelle: Wikipedia
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