Speyer

Speyer

Insasse(n)/Inhaftierte(r)

Bier, Willi [zu den Details]
Enders, Gust. [zu den Details]
Feichs, Hrch. [zu den Details]
Kadel, Herm. [zu den Details]
Stahl, Kurt [zu den Details]

Informationen

Speyer ist eine historisch und kulturell bedeutende Stadt am Oberrhein. Zwischen 1816 und 1945 Sitz der bayrischen Verwaltung der Pfalz, gehört Speyer heute als kreisfreie Stadt zu Rheinland-Pfalz. Die Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an der Mündung des Speyerbachs in den Rhein, knapp 20 km südlich von Ludwigshafen/Mannheim und 34 km nördlich von Karlsruhe (jeweils Luftlinie). Seine Nachbarorte sind Römerberg im Süden, Dudenhofen im Westen, Schifferstadt im Nordwesten, Waldsee und Otterstadt im Norden. Jenseits des Rhein liegen Ketsch im Nordosten, Hockenheim im Osten, Altlußheim im Südosten und Rheinhausen im Süden.
Die NS-Machtübernahme und die Gleichschaltung wirkten sich ab 1933 auch auf Speyer aus. Die Stadt gehörte zunächst zum ‚Gau Rheinland‘, der 1935 mit dem Saarland zum Gau Saar-Pfalz zusammengelegt wurde. Der Verwaltungssitz des Gaues kam nach Neustadt. Die Speyerer Synagoge in der Heydenreichstraße wurde in den Novemberpogromen 1938 am 9. November 1938 niedergebrannt und kurz danach abgerissen. Das NS-Regime betrieb eine beispiellose Ausrottung der Juden in Europa („Holocaust“). Mehr als 100 Juden aus Speyer und Umgebung, denen die Flucht nicht mehr gelang, wurden umgebracht. Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete die Gruppe Speyerer Kameradschaft um den Speyerer Sozialdemokraten Jakob Schultheis (1891-1945) und seine Ehefrau Emma (1892-1978). Speyer erlitt während des Zweiten Weltkrieges, abgesehen vom Bahnhofsgebiet, keine größeren Zerstörungen durch Luftangriffe. Ende März 1945 wurde Speyer von US-Truppen eingenommen.

Quellen und Links

Quelle: Wikipedia
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