St. Ingbert

St. Ingbert

Insasse(n)/Inhaftierte(r)

Eberle, August [zu den Details]

Informationen

Die Mittelstadt St. Ingbert ist mit 36.592 Einwohnern die fünftgrößte Stadt im Saarland. Das Stadtgebiet umfasst die Stadtteile St. Ingbert-Mitte (mit Sengscheid und Schüren), Rohrbach (mit Geistkircherhof), Hassel, Oberwürzbach (mit Reichenbrunn und Rittersmühle) und Rentrisch. St. Ingbert liegt an den westlichen Ausläufern des Pfälzerwaldes. Durch den Versailler Vertrag 1919 wurden St. Ingbert sowie Homburg von der Pfalz an das neu geschaffene Saargebiet abgetreten. Dieses stand unter der Verwaltung des Völkerbundes, war jedoch wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen. Bei der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 über das Saarstatut stand die Beibehaltung des Status Quo (Völkerbundsmandat), die Eingliederung des Saarlandes nach Frankreich oder Deutschland zur Wahl. 91,4 Prozent der St. Ingberter waren für eine Rückgliederung ins Deutsche Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Saarland politisch teilautonom. Erst nach einer erneuten Volksabstimmung 1955 erfolgte 1957 die Eingliederung in die Bundesrepublik Deutschland.
In St. Ingbert kam es am 9. November 1938 (die Reichskristallnacht), zu keinerlei Ausschreitungen gegen Juden. Auch die Synagoge, die sich seit Oktober 1936 im Besitz der Stadt St. Ingbert befand, blieb unversehrt. In der NS-Zeit wurde der Friedhof der jüdischen Gemeinde geschändet, die Grabsteine abgeräumt und in einem benachbarten Steinbruch gelagert. Nach 1945 wurden sie wieder aufgestellt.

Quellen und Links

Quelle: Wikipedia
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