Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Kaiserstraße 2 (heute Friedrich-Ebert-Str. 2, Aussenstelle der Bezirksregierung)
Gauverwaltung Saarpfalz
Gauverwalter 1936/37 Parteigenosse Georg Stahl (1936 – 1938)
Kreisverwaltung Neustadt a.d. Haardt, Maximilianstraße 29
Kreisverwalter Parteigenosse Adolf Brust
Arbeitsamt, Pfalzbankstraße 3 (heute Karl-Helfferich-Str., linker Teil der Tanzschule), später Umzug in die Kaiserstraße 2.

Friedrich-Ebert-Str., Gebäude der Bezirksregierung, ehemals Zentrale der DAF

Friedrich-Ebert-Str., Gebäude der Bezirksregierung, ehemals Zentrale der DAF

Historischer Kontext

Deutsche Arbeitsfront (DAF)
Abkürzung DAF, der NSDAP angeschlossener Verband, in dem 1933-1945 bei formal freiwilliger, praktisch jedoch obligatorischer Mitgliedschaft die in Industrie, Handel und Gewerbe tätigen Arbeitnehmer und Unternehmer zusammengeschlossen waren. Die DAF wurde am 10. 5. 1933 nach der Zwangsauflösung aller Gewerkschaften gegründet. Sie übernahm deren Vermögen und erlangte dadurch eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber der NSDAP, deren Reichsorganisationsleiter Robert Ley in Personalunion Führer der DAF war.

Die DAF widmete sich vor allem der weltanschaulich-politischen Schulung und, zur Steigerung der Arbeitsfähigkeit, der sozialen Betreuung ihrer Mitglieder. Auf Massen-Freizeitgestaltung und -Reisen spezialisiert war die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude”.

Ley, Robert
Robert Ley, nationalsozialistischer Politiker, * 15. 2. 1890 Niederbreidenbach, Kreis Gummersbach, † 25. 10. 1945 Nürnberg; Chemiker, 1925 Gauleiter der NSDAP, Ende 1932 Stabsleiter der Politischen Organisation und 1934 Reichsorganisationsleiter der NSDAP. Nach Auflösung der Gewerkschaften wurde Ley Leiter der von ihm im November 1933 gegründeten Deutschen Arbeitsfront; beging im Gerichtsgefängnis in Nürnberg Selbstmord.

Wikipedia-Eintrag zur DAF
Wikipedia-Eintrag zu Ley, Robert