Platz der SA

Platz der SA

Strohmarkt (früher Neptunplatz)
Umbenennung am 14. Mai 1939 von Neptunplatz in „Platz der SA„. Am 03. März 1933 Freiheitskundgebung der NSDAP mit Fackelzug und Höhenfeuer. Am 14. Mai 1933: Oberbürgermeister Karl Schlee fordert beim Kreisappell der NSDAP, dass der „Strohmarkt“, der schon immer Sammelplatz der SA war, in „Platz der SA“ umbenannt werden sollte. In Erinnerung an Hoffmann von Fallersleben (1841) wurde „Im Jubiläumsjahr 1941“ eine Sandsteintafel enthüllt mit der Inschrift: „Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang sollen in der Welt behalten ihren alten guten Klang!

Neptunplatz oder Platz der SA

Neptunplatz oder Platz der SA

Strohmarkt wird Platz der SA

Strohmarkt wird Platz der SA

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Zeitungsausriss „Platz der SA“

Historischer Kontext

Der Röhm-Putsch
Ernst Julius Günther Röhm (* 28. November 1887 in München; † 1. Juli 1934 in München-Stadelheim) war ein deutscher Offizier, Politiker (NSDAP) und Kampfbundführer. Röhm war langjähriger Führer der Sturmabteilung (SA) und war im Kabinett Hitler als Reichsminister ohne Geschäftsbereich kurze Zeit Mitglied der nationalsozialistischen Reichsregierung, bevor er auf Befehl Adolf Hitlers, vorgeblich als Reaktion auf den sogenannten Röhm-Putsch, ermordet wurde.

Als Röhm-Putsch bezeichnete die nationalsozialistische Propaganda die Ereignisse von Ende Juni/Anfang Juli 1934 um die Ermordung Ernst Röhms, des Stabschefs der SA, und weiterer SA-Funktionäre sowie anderer von der nationalsozialistischen Führung als feindlich eingeschätzter Personen. Unter den vermutlich etwa 200 Toten waren unter anderem auch bekannte Persönlichkeiten wie z. B. Kurt von Schleicher, Hitlers Amtsvorgänger als Reichskanzler, und seine Ehefrau. Daneben gab es aufgrund von Verwechslungen auch Zufallsopfer, die zu Hitler und seinem Regime keine nennenswerte Beziehung hatten. Die vor allem auf Betreiben von Hitler und Hermann Göring lange vorbereitete Säuberungswelle wurde durch Kommandos der SS mit Unterstützung durch Gestapo und Reichswehr durchgeführt. Zu Grunde lagen dem Blutbad NS-interne ideologische Differenzen und machtpolitische Spannungen zwischen der SA und Teilen der NSDAP, auf deren Seite Hitler stand.

Wikipedia-Eintrag zum „Röhm-Putsch